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Aufgaben variieren – Heterogenität begegnen

Kreis aus bunten Farbstiften
Termin

Mittwoch, 01. Oktober 2014 von 14.30 bis 17.00 Uhr, Pädagogische Hochschule, Didaktisches Zentrum, Hörsaalgebäude Raum H 127g

und

Mittwoch, 08. Oktober 2014 von 14.30 bis 17.00 Uhr, Pädagogische Hochschule, Senatsraum A 104, Institutsgebäude Bauteil A

 

Inhalt

Lernsituation: Mit Lernaufgaben wird neuer Stoff vermittelt, bereits Bekanntes wird wiederholt, geübt, gesichert; Leistungsaufgaben dienen der Diagnose, mit ihnen werden Lernstände gemessen. Nicht zuletzt werden Aufgaben zur Differenzierung eingesetzt, wobei hier nicht selten quantitativ vorgegangen wird in dem Sinne, dass leistungsstärkere Schüler/innen mehr Aufgaben bearbeiten als leistungsschwächere.
Bei der Auswahl von Aufgaben gehen Lehrkräfte meist intuitiv vor: Die Aufgabe sollte motivierend gestaltet sein, sie sollte verständlich sein, zum Thema passen, ein bestimmtes Lernziel verfolgen und vom Schwierigkeitsgrad her bewältigbar sein.
Die zunehmende Heterogenität im Klassenzimmer, die Forderung nach Diagnose und individueller Förderung führt aber dazu, dass Aufgaben noch gezielter analysiert und ausgewählt werden müssen, gilt es doch u.a. zu erkennen, welche konkreten kognitiven Anforderungen eine Aufgabe an die Schüler/innen stellt. Hierzu wurde ein fächerübergreifendes Kategoriensystem entwickelt. Mithilfe dieses Kategoriensystems kann das kognitive Anforderungsniveau von Aufgaben unabhängig von Unterrichtsfach oder Schulart umfassend analysiert werden.
In der Fortbildung wird dieses Kategoriensystem zunächst vorgestellt. Weiter soll es in einem zweiten Schritt zur kritischen Analyse von Aufgaben (aus aktuellen Schulbüchern des Faches Deutsch) angewendet werden. In einem dritten Schritt sollen die Aufgaben mithilfe des Kategoriensystems im Hinblick auf individuelles Lernen modifiziert werden. Dabei kann an verschiedenen „Schrauben“ gedreht werden: Zum Beispiel kann eine Aufgabe vereinfacht oder auch schwieriger gestaltet werden, sie kann motivierender gestaltet oder sprachlich verständlicher werden. Die exemplarisch vorgenommenen Variationen von Aufgaben können – unabhängig vom Angebot des Schulbuchs – z.B. auf die Gestaltung von „Lernjobs“ oder „Lerntheken“ übertragen werden.
Zur Arbeit während der Fortbildung und für die eigene Vertiefung wird den Teilnehmerinnen und Teilnehmern umfangreiches Material (Beispielaufgaben aus aktuellen Schulbüchern) zur Verfügung gestellt.

 

Referentinnen

Dr. Kerstin Metz, PH Ludwigsburg
Dr. Henriette Hoppe, PH Schwäbisch Gmünd

 

Weitere Informationen

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Flyer

 

Onlineanmeldung

Da bereits jetzt alle Plätze belegt sind und auf der Warteliste auch schon 15 Personen stehen, haben wir die Anmeldephase früher beendet. Wir bitten um Ihr Verständnis.

 

 

 

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